Was ich heute gelernt habe!

Ein fast ernster Blog über Lebensmomente

Mit dem Herzen kämpfen

Ein Angriff kann oft zum Vorteil von beiden Parteien genutzt werden.

Wenn mich jemand angreift, möchte die Person etwas von mir. Ich gehe davon aus, dass sie mich nur deswegen angreift, weil sie annimmt, dass ich nicht bereit bin das zu geben, was sie von mir möchte. Die Frage: “Was möchtest Du von mir?” und “Was für ein Interesse verfolgst Du damit?” kann großen Segen bringen, wenn der Angreifer offen für ein Gespräch ist. Wie oft musste ich dann sagen: “Das möchte ich auch!”, aber auch: “Die Lage habe ich so … wahrgenommen” und “Halte deswegen … für die beste Lösung!” So kann ein Sachgespräch angefangen werden, dass neue Möglichkeiten für beide ergeben kann. Eine gute Kommunikation (nicht unbedingt bei nur einem Gespräch), kann letztendlich dazu führen, dass bislang unbeachtete Lösungen für die Bedürfnisse/Weltanschauungen aller Beteiligten erreicht werden können.

Die Beziehungsebene explizit anzusprechen, ist ebenso wichtig. Selbst wenn ich sehr verärgert über jemanden bin, versuche ich mein tatächliches Anliegen nicht zu vergessen: “Ich möchte mit Dir zusammenarbeiten!” oder “Ich möchte das gerne mit Dir gemeinsam machen!” oder “Ich kann Dich dabei unterstützen!” … Wenn ich das in hitzigen Diskussionen nicht ausdrücklich mitgeteilt habe, habe ich oft erlebt, dass mein Gegenüber gar nicht zuhört…

Selbst körperliche Angriffe fangen mit Wortwechseln an. Ein körperlicher Angriff ist die Fortsetzung von Kommunikation mit anderen Mitteln.

Meine Kämpfe

Konflikte begegnen wir Menschen nicht viel anders als die Tiere. Wir kämpfen (fight), wir flüchten (flight) oder wir erstarren (freeze – Todstellen bei Tieren). Unsere bevorzugten Verhaltensmuster bei Konflikten können wir auch im Traum erkennen. In diesem Leben erfahre ich viel über das Kämpfen – vielleicht nicht nur in diesem ;)

Wesen des Kampfes

Über das Nachsinnen des Wesens des Kämpfens habe ich festgestellt, das es beim Kämpfen um Beziehungen geht. Ich kämpfe für etwas (abstrakte Beziehung) und ich möchte andere von diesem Ziel überzeugen (mitmenschliche Beziehung). Erst wenn ich unbedingt etwas will, kann ein Kampf entstehen. Ein Kampf kann auch ein Versuch sein sich zu distanzieren oder eine Beziehung zu beenden. Aus meinen Träumen weiß ich, dass Kämpfe nie enden. Manche Beziehungen sind einfach immer vorhanden – selbst wenn die Spieler in unserem Lebensfilm wechseln, wiederholen wir so oft unsere Muster. Die Frage ist nicht nach der Beendigung einer Beziehung, sondern nach der Umwandlung einer Beziehung.

Beispiel einer Beziehungsumwandlung

Im Film Herr der Ringe bin ich von der Darstellung des Kampfes zwischen Gandalf und dem Balrog begeistert. Zur Erinnerung ein Video auf YouTube. Gandalf und seine Gefährten werden vom Balrog heimgesucht, der nur aus flüssigem Stein und Feuer bestehen zu scheint. Gandalf kennt das Monster aus Urzeiten bereits. Er weist den Balrog in seine Schranken: “Du kommst nicht vorbei!” Aber das klappt natürlich nicht. Die Frage ist eher: Wie kann die Beziehung zwischen Gandalf und dem Balrog in eine bessere Bahn geleitet werden? Im Film erlegt Gandalf den Balrog mit einem Schwertstich ins Herz. Danach überkommt Gandalf Dunkelheit. Gandalf hat sich tief auf den Balrog eingelassen. Dass nun seine Dunkle Seite überhand nimmt ist nicht verwunderlich. Nach seinem langen Schlaf wacht Gandalf der Graue als Gandalf der Weiße auf. Auf symbolischer Ebene hat er die Balrog-Energie aufgenommen und in eine lichtere Energie verwandelt. Aus meiner Sicht verwundert mich der Herzstich. Mit einem Herzstich erkennen zwei Gegner die wahren Motive des anderen. Dieser Kampf endete eher mit einer Verschmelzung: Der gemeinsame Tod im Eis ist im Film ja durchaus angedeutet und ist mir symbolisch verständlicher. Der Balrog erlischt und der Lebensfunken von Gandalf erlischt fast gleichzeitig. Nach der Dunkelheit kehrt der Lebensfunke zurück und Gandalf erwacht in einem neuen Leben als Gandalf der Weiße. Im Lebensfunken zeigt sich die positive Kraft, die hinter dem Balrog steckt.

Meine Reinigungszeremonie

Wenn ich meditiere fühle ich mich in folgende Worte ein und spreche sie innerlich aus:

Ich erfahre die Konsequenzen meiner Handlungen

Ich danke Dir, dass ich sie durch Dich/Euch erfahren darf

Wir sind in Verbindung

Ich wünsche Dir/Euch von Herzen Freude

Die  Zeremonie ist entlehnt von dem Mantra: “I’m sorry. Please forgive me. I love you. Thank you.” Ich hatte das Glück, dass mir jemand dieses kräftige Mantra vorgestellt hat. Es kommt aus dem hawaiianischen Kulturkreis. Hier ein Wikipedia-Artikel zum Hoʻoponopono.

Liebe & Freiheit leben

Liebe & Freiheit gemeinsam zu leben – dazu gehört für mich:

  1. Dem anderen das zu wünschen, was er sich wünscht (also nicht unbedingt “das” beste zu wünschen ;) ! Ich habe Freude daran, Menschen bei Ihren Wünschen zu unterstützen.
  2. Gaube ich, dass es das “Böse” nicht gibt und dass das wesentlichste eines Wunsches bzw. die ursprüngliche Intention immer gut und lebensförderlich ist.
  3. Glaube ich, dass es nichts besseres gibt, als seinen Wünschen und Lebensträumen nachzugehen. Glück ist ein Nebenprodukt, das entsteht, wenn man auf seinem eigenen Lebensweg geht.

Was hilft Dir Freiheit & Liebe zusammen zu bringen? Was macht es schwierig?

Schönheit

Schön ist alles, was ich mit Liebe betrachte! :)

Vertrauen Angst Bindung

Mir sind heute spontan zwei Ideen gekommen, die ich für mein Leben genauer prüfen werde:

  • Vertrauen ist die Verbindung, die ich von anderen spüre bzw. entspricht dem Gefühl des Sich-Geliebt-Fühlens.
  • Angst ist das Gefühl von Bodenlosigkeit und Bindungslosigkeit

Was meint Ihr? Hast Du schon sowas änliches gedacht oder beschreibst Du Vertrauen- und Angst-Erlebnisse auch so?

Das eigene Leben

Was gibt es schöneres als im Schutz der Eltern und in der Liebe der Familie aufzuwachsen?
Was gibt es schöneres als die ersten eigenen Schritte in eine aufregende Welt zu wagen?
Was gibt es schöneres als seinen Lebensträumen nachzugehen?
Was gibt es schöneres als die ersten Male wirkliche Freiheit zu spüren?
Was gibt es schöneres zu wissen, wie schön das Leben ist (:

Die schöne Freiheit

Die schöne Freiheit ist nicht die vollkommene Unabhängigkeit, sondern
die Freiheit sich seine Abhängigkeiten selber auszuwählen.

Bist Du vom Paradies oder der Erleuchtung verführt?

Mein Paradies Morgen wird, mein Paradies von Heute sein! Jedes mal, wenn ich ein weiteres Stück meines Lebens gemeistert habe, habe ich ein weiteres Stück Paradies für mich geschaffen.

Was wird nicht alles versprochen, wenn Du im Paradies bist oder wenn Du erleuchtet bist:
- keine Schmerzen,
- kein Hunger,
- alles ist Gut,
- alles ist Schön,
- …

Wird das wirklich eintreffen, wenn Du im Paradies bist oder wenn Du erleuchtet bist? Ich baue lieber hier und jetzt an meinem persönlichen Paradies und vergrößere es Stück für Stück.

Bei mir ist es eher so, dass mein Leben intensiver wird, wenn ich mich weiter entwickele. Es wird zur selben Zeit leichter und schwieriger, schöner und hässlicher, schmerzhafter und lustvoller. Meine Vermutung ist, dass das bei einer sehr hohen Entwicklungsstufe nicht anders sein wird. Ich kann mir kein Paradies vorstellen, in dem die Hälfte des Lebens fehlt…

Habe gerade was tolles gelesen, was das Thema noch besser auf den Kopf trifft:
“Vor der Erleuchtung: Holz hacken und Wasser tragen
Nach der Erleuchtung: Holz hacken und Wasser tragen”

Wie gesagt, glaube ich nicht an “die Erleuchtung”, aber an Holz hacken und Wasser tragen, glaube ich schon. *lach*

Männer mögen Nähe

Frauen, die meinen, dass Männer mit dem “Schwanz” denken
haben noch nicht die Sehnsucht des Mannes nach Nähe verstanden!

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